|
Zunächst erfolgte eine kurze historische Einführung. Im Anschluss: Geometrisch konstruierte Bilder, einschließlich Albertis Linearperspektive, erfüllen den Begriff errechneter Bilder nicht, sondern erst Bilder, wie sie seit den Brüdern Weber (1836) aus der Lösung von Gleichungssystemen hervorgehen. Auch Computer als solche sind keine Bildmedien; sie wurden es erst auf dem langen Weg zu graphischen Windows-Oberflächen. Gleichwohl bleibt Computergraphik sowohl technologisch wie algorithmisch d e r Schrittmacher gegenwärtiger Hardware-Entwicklung. Welche optischen Effekte damit errechenbar geworden sind, sollen zwei entgegen gesetzte Simulationsmodelle zeigen (Raytracing versus Radiosity). Abschließend geht es um die Beziehung zwischen scientific visualization und Computertechnik als Rückkopplungsschleife.
|